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Mit ‘Offenes Atelier’ getaggte Artikel

Heute war der letzte Tag der Ausstellung “Form und Abstraktion” in meinem Atelier. Während heute Morgen meine Schülerinnen ihre Plätze einrichteten und malten, Mappen voll mit ihren Werken  noch zeigten, schaute noch netter Besuch aus Frankfurt Bornheim bei uns vorbei um unsere Bilder zu sehen. Unsere Ausstellung war sehr erfolgreich. Wir hatten viele Besucher und  Käufer für unsere Werke. Portraitaufträge, weitere Schüler und Anfragen auf weitere Ausstellungen folgten. Gestern bin ich doch erst eingezogen, dachte ich mir so und das war im April 2010. Wo ist die Zeit geblieben?       

Um 13.30 Uhr hab ich heute mit meiner Schülerin Heidi die Tore geschlossen. Am Montag geht es weiter im Offenen Atelier und neuen Bildern aus der “Kleinen Malstube Bad Homburg”.  

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Ich freue mich auf morgen, denn ich werde mit meiner Schülergruppe das Sinclair Haus in Bad Homburg besuchen. Gemeinsam wollen wir uns diese Ausstellung mit ca.120 Werken der Künstler Joseph Beuys, Franz Marc und Ewald Mataré ansehen. Es ist ein Ausflug gleich bei mir um die vier Ecken, denn das Sinclair Haus ist ganz in meiner Nähe.

Diese Ausstellung von  Zeichnungen, Aquarellen und Collagen und jeweils einer Skulptur von Franz Marc (1880-1916) und Joseph Beuys (1921-1986) ermöglicht erstmals einen spannungsvollen Vergleich dieser beiden bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit einer gezielten Auswahl veranschaulicht sie die gemeinsamen Wurzeln, auf die Joseph Beuys und Franz Marc in ihrem Denken zurückgreifen. In dieser Ausstellung werden auch Arbeiten des Lehrers Ewald Mataré (1887-1965) gezeigt, der als Zeitgenosse Franz Marcs und Lehrer Joseph Beuys stilistisch eine wichtige verbindende  Funktion hat.  

Franz Marc und Joseph Beuys teilen eine spezifische Auffassung der Natur als eine nahezu sakralen Phänomens. Sie vertrauen auf die Erneuerungskraft und die alles überdauernde Vitalität der Natur. Sowohl Franz Marc, als auch Joseph Beuys setzen ihre Naturverbundenheit und ihre christlich geprägte Weltanschauung jeweils in Werke um, die alles kreatürliche und pflanzliche Leben in den großen Zusammenhang der Natur stellen. Wie das Pferd bei Franz Marc zum Symbol des Spirituellen wird, so beziehen Hirsch und Schwan, Biene und Hase bei Beuys ihre besondere Symbolkraft aus christliche, literarischen, biologischen Zusammenhängen, die der Künstler in seinem Oeuvre in eine eigene Mythologie ummünzt. Es verbindet sie darüber hinaus ihr Glaube an die veränderte Kraft der Kunst. Franz Marc sah in einer “neuen” Kunst geistige Kräfte am Werk, die seiner Ansicht nach geeignet waren, einen allgemeinen Gesinnungswandel einzuleiten. Beuys dagegen, dessen  Gesellschaftskritik von vergleichbaren Ansätzen wie Franz Marc ausging, setzte seine Vorstellung zum Teil in konkretes politisches Engagement um und griff mit bestimmten Aktionen konkret in die Gestaltung und Veränderung der Umwelt ein.

Ewald Mataré (1887-1965) war mit der Bedeutung, die er dem Tier als Symbol für das Kreatürliche beimaß, ein Mittler zwischen den Anfängen der expressionistischen Moderne in Deutschland und Joseph Beuys. Die wichtigsten, mit einem eindrucksvollen Willen zu unbedingter formaler Klarheit umsetzten Themen von Matarés Kunst sind das Tier und die Landschaft. Die Konstante seiner künstlerischen Arbeit was das Streben nach Vereinfachung, Verdichtung und Sichtbarmachung. Dieser Aspekte repräsentieren für Mataré die innere Ordnung der Natur- wie sie auch für Franz Marc und Joseph Beuys von entscheidender Bedeutung waren.

Wir sehen uns morgen 18 Uhr am Atelier. Anmeldung unter www.bianca-scheich.de oder bianca-scheich@t-online.de

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Bleistift und Pastellkreide auf Kopierpapier 2005

Ja was denkt ihr, was der Tannenzapfen mir sagen will?

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Die Wolken ziehen schneller am Himmel vorbei. Kalt ist es jedoch noch nicht. Hier im Hinterhof  sehe ich nur ein Stück Himmel und wenn die Sonne weg geht,  dann wird es rasch dunkel hier in meinem Atelier. Zum Glück habe ich Tageslichtleuchten an der Decke die mir in der kommenden Zeit sehr helfen werden.  Gestern Mittag hatte ich zwei Mädchen im Atelier zum Malen. Kinder sind wunderbar in der Malerei zu beobachten. Sie erzählen während sie malen echte Geschichten.  Aber auch Wunschgeschichten! Und das Beste ist, sie schauen sich gegenseitig ab und streiten sich dabei….wer besser malt….und die Beste ist. Hoch interessant, oder? Irgendwann sagte Amena zu mir: “Du bist nur bei Aveline !” “Oh nein”, sagte ich. “Ich bin bei euch beiden gleichzeitig!”  Schnell nahm ich meinen Stuhl und setzte mich zwischen beide Malerinnen. Ruhe kehrte erst mal ein….bis zum nächsten Machtkämpfchen. Schmunzelnd nahm ich mir einen Keks.

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Ich räume heute in den Räucherkammern bei mir auf. Mit der Zeit sammeln sich schon wieder so viele Bilder an. Alles muss gut verstaut sein. Schwierig wird es mit dem Treppenaufgang, der ist eng und steil und hat 22 Stufen. Manchmal denke ich, ich lebe hier hinten in einem alten Schiffsbauch.

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Heute findet wieder das Offene Atelier bei mir statt. Los geht s um 17.30 und endet gegen 22 Uhr. Aufgrund der großen Nachfrage habe ich das Offene Atelier nun täglich ab 17.30 Uhr geöffnet. Die Gruppen sind auf max. 3  Teilnehmer beschränkt damit ein ruhiges intensives Arbeiten in meinem Atelier möglich ist. Der Kurs pro Person und Stunde kostet 10 Euro excl. Material. Weitere Infos finden Sie unter meiner Homepage www.bianca-scheich.de .  

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So langsam füllt sich das Atelier . Meine Schüler richten sich ein. In den Regalen und Schränken stehen Malkisten und Taschen . Heute morgen war erst mal eine kleine Führung angesagt. Ankommen, einen Kaffee trinken, reden, zuhören, zeigen, lachen und sich wiederbegegnen und austauschen. Sehr wichtig, immer ein offenes Ohr haben im Offenen Atelier hier bei mir. Schön wars!

 

Offenes Ohr im Offenen Atelier hier bei mir

 

Offenes Atelier bei Bianca ist immer Dienstag von 17  bis 22 Uhr und Freitags von 9 – 13 Uhr.         

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Meine Freundin Andrea erzählte mir kürzlich das sie nach Hawaii fliegt. Ooch die Gute ! Viele liebe Grüsse an Dich.

Öl auf Leinwand, 120 x 100 cm, 2004 von Bianca Scheich

 Beim Schneewetter hier in Bad Homburg sind ja solche Bilder genau richtig dachte ich mir. Die Schönheit von Hawaii hielt ich selbst mal auf meiner Reise dorthin in 2004 fest. Gezeigt hab ich es noch nie. Für alle die,  die sich die Sonne wünschen kommt  heute das Bild ”Hawaii”.

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Meine Hose wartet schon

Ich habe mein altes Atelier fast vollständig ausgeräumt. Alles ist jetzt hier oben in Bad Homburg. Meine Malerhose wartet schon und ich auch. Aber heute muss ich noch aufräumen und alle meine Bilder in der Kunstkammer verstauen. Heute kommen wieder meine Malschülerinnen und die brauchen ihren Platz, bis dann, Viele Grüsse von Bianca

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Malen mit Ölfarben ist ruhiger und dauert länger. Eine lange  Zeit  malte ich viel mit Acrylfarben, stellte aber fest,  das mit der Zeit die Farben sich auf den Bildern verändern und nicht mehr so schön leuchten. Manche bekommen nach Jahren sogar Risse ! Heute verwende ich Acrylfarbe meistens nur noch hauchdünn als Untergrund und arbeite mich nach einer oder zwei Farbaufträgen mit Ölfarbe vor. Die Farben jetzt sind leuchtender und gefallen mir besser. Heute Morgen schaue ich mal da vorne nach meinem neuen Bild und bereite den Kurs für heute Abend vor. Ich bin sehr stolz, mittlerweile habe ich 5 Schüler :-) .  Bis später! Viele Grüsse Bianca 

Ein neues Bild wartet schon auf mich!

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