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Archive for Januar 2012

  Der Montag ist ja immer ein „beliebter“ Tag. Beste Zeit eigentlich bei  mir ins offene Atelier zum Malen zu gehen. So dachten sich das auch hier heute Morgen die Mädels und arbeiteten fleißig an ihren Werken.   

„Die Bilder malen sich ja fast von selbst“,  sag ich immer. Aber ich muss jetzt leise sein und ziehe mich so langsam zurück, denn hier träumt sich gerade Uschi in ihr Bild….  

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Heute war der letzte Tag der Ausstellung „Form und Abstraktion“ in meinem Atelier. Während heute Morgen meine Schülerinnen ihre Plätze einrichteten und malten, Mappen voll mit ihren Werken  noch zeigten, schaute noch netter Besuch aus Frankfurt Bornheim bei uns vorbei um unsere Bilder zu sehen. Unsere Ausstellung war sehr erfolgreich. Wir hatten viele Besucher und  Käufer für unsere Werke. Portraitaufträge, weitere Schüler und Anfragen auf weitere Ausstellungen folgten. Gestern bin ich doch erst eingezogen, dachte ich mir so und das war im April 2010. Wo ist die Zeit geblieben?       

Um 13.30 Uhr hab ich heute mit meiner Schülerin Heidi die Tore geschlossen. Am Montag geht es weiter im Offenen Atelier und neuen Bildern aus der „Kleinen Malstube Bad Homburg“.  

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Bundstift und Kuli auf Papier von Frederic

Meine Kinder Linda und Frederic  malen und zeichnen mit großer Leidenschaft seit sie einen Stift halten können. Das machen Sie heute immer noch und ich behaupte,  dass sie nie einen Kurs bräuchten; so gut finde ich sie. Ich habe es Ihnen nie beigebracht oder gar antrainiert. Sie haben einfach immer die Gelegenheit bekommen dies zu tun ohne das jemand Einfluß darauf genommen hat. Ich als Mami gebe Ihnen Zeit und Raum dafür und das ist alles. Klar sehen Sie  meine Arbeit, besuchen mich im Atelier und gehen  mit mir ins Museum, aber beim Malen und Zeichnen sind sie mit sich und ihrer Welt alleine und das ist auch gut so. Wenn dann die Bilder fertig sind hängen wir sie hier an den allerbesten Wänden auf und ich denke mir immer wow, das sind meine Kinder.

Selbstportrait von Linda

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Wenn es irgendwie geht  schließe ich mich hier am liebsten ein und male. Dann rücken die Gedanken von Ausstellungen organisieren und all meiner Arbeit 

Neues Aquarell von Bianca Scheich

als Künstlerin und Mutter weit weg und das Eigentliche beginnt. Malen, einfach am liebsten malen und das mit so viel Spaß das ich die Welt vergessen könnte. Doch meistens so wie heute geht das nicht lange gut, denn es klingelt mal wieder an meiner Tür und ich bekomme Besuch von einer neugierigen Wanderin 😉

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Aquarell auf Aquarellpapier, 70 x 100 cm, 2012

Dieses Bild wurde verkauft!

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Aquarell auf Aquarellpapier, 70 x 100 cm, 2012

Immer wieder male  ich  hier im Wald am Hirschgarten. Ich liebe diesen Platz, denn hier kann ich ganz nah die Rehe und Hirsche beobachten. Ich muss  mich allerdings  ein bisschen beeilen, es fängt immer wieder zwischendurch an zu regnen. Dann spann ich schnell mein Schirm auf und überlasse meine Gemälde der Natur die Farben machen dann ihr kleines Spiel.. 

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Ich freue mich auf morgen, denn ich werde mit meiner Schülergruppe das Sinclair Haus in Bad Homburg besuchen. Gemeinsam wollen wir uns diese Ausstellung mit ca.120 Werken der Künstler Joseph Beuys, Franz Marc und Ewald Mataré ansehen. Es ist ein Ausflug gleich bei mir um die vier Ecken, denn das Sinclair Haus ist ganz in meiner Nähe.

Diese Ausstellung von  Zeichnungen, Aquarellen und Collagen und jeweils einer Skulptur von Franz Marc (1880-1916) und Joseph Beuys (1921-1986) ermöglicht erstmals einen spannungsvollen Vergleich dieser beiden bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit einer gezielten Auswahl veranschaulicht sie die gemeinsamen Wurzeln, auf die Joseph Beuys und Franz Marc in ihrem Denken zurückgreifen. In dieser Ausstellung werden auch Arbeiten des Lehrers Ewald Mataré (1887-1965) gezeigt, der als Zeitgenosse Franz Marcs und Lehrer Joseph Beuys stilistisch eine wichtige verbindende  Funktion hat.  

Franz Marc und Joseph Beuys teilen eine spezifische Auffassung der Natur als eine nahezu sakralen Phänomens. Sie vertrauen auf die Erneuerungskraft und die alles überdauernde Vitalität der Natur. Sowohl Franz Marc, als auch Joseph Beuys setzen ihre Naturverbundenheit und ihre christlich geprägte Weltanschauung jeweils in Werke um, die alles kreatürliche und pflanzliche Leben in den großen Zusammenhang der Natur stellen. Wie das Pferd bei Franz Marc zum Symbol des Spirituellen wird, so beziehen Hirsch und Schwan, Biene und Hase bei Beuys ihre besondere Symbolkraft aus christliche, literarischen, biologischen Zusammenhängen, die der Künstler in seinem Oeuvre in eine eigene Mythologie ummünzt. Es verbindet sie darüber hinaus ihr Glaube an die veränderte Kraft der Kunst. Franz Marc sah in einer „neuen“ Kunst geistige Kräfte am Werk, die seiner Ansicht nach geeignet waren, einen allgemeinen Gesinnungswandel einzuleiten. Beuys dagegen, dessen  Gesellschaftskritik von vergleichbaren Ansätzen wie Franz Marc ausging, setzte seine Vorstellung zum Teil in konkretes politisches Engagement um und griff mit bestimmten Aktionen konkret in die Gestaltung und Veränderung der Umwelt ein.

Ewald Mataré (1887-1965) war mit der Bedeutung, die er dem Tier als Symbol für das Kreatürliche beimaß, ein Mittler zwischen den Anfängen der expressionistischen Moderne in Deutschland und Joseph Beuys. Die wichtigsten, mit einem eindrucksvollen Willen zu unbedingter formaler Klarheit umsetzten Themen von Matarés Kunst sind das Tier und die Landschaft. Die Konstante seiner künstlerischen Arbeit was das Streben nach Vereinfachung, Verdichtung und Sichtbarmachung. Dieser Aspekte repräsentieren für Mataré die innere Ordnung der Natur- wie sie auch für Franz Marc und Joseph Beuys von entscheidender Bedeutung waren.

Wir sehen uns morgen 18 Uhr am Atelier. Anmeldung unter www.bianca-scheich.de oder bianca-scheich@t-online.de

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