Braucht Kunst immer eine Erklärung?

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(c) Foto von Bianca Scheich
(c) Foto von Bianca Scheich

Leben die Bilder nicht auch einfach ohne Worte? Ist Malerei denn nicht schon Wort genug? Diese Frage stelle ich mir schon seit Jahren bei vielen Arbeiten von mir und meinen Kolleginnen und Kollegen. Erzählen denn Bilder nicht schon genug Worte? Was meint Ihr? Braucht Kunst immer eine Erklärung? Ich denke immer an Max Beckmann, der mal sagte:“Maler, schneide Dir Deine Zunge ab“. Ich glaube die Kunst braucht ihr Geheimnis und die Fantasie. Ohne sie ist alles erklärt und entzaubert.

8 Replies to “Braucht Kunst immer eine Erklärung?”

  1. Ja, aber wie kommunizieren wir dann? Wir können uns eben oft mit Hilfe von Worten gut etwas mitteilen oder uns austauschen. Ist doch auch die Weise, wie so ein blog funktioniert. Das muss dann nicht heißen, alles zu erklären. Am angemessensten, idealerweise, wäre natürlich eine Antwort per Bild. Dies als erste Stelllungnahme dazu.

    1. Kommunikation ist immer da zwischen den Menschen daraussen auf der Straße und hier auf meinem Blog wenn Du magst. Meine Bilder dürfen auch mal schweigen und müssen nicht immer zu begreifen sein und bis auf das letzte entschlüsselt werden. Schön ist es doch wenn der Betrachter so viel Fantasie hat noch weiter zu denken und zu träumen oder es einfach mal so stehen lässt wie es ist. Malerei fängt da an wo Sprache aufhört. Ich finde das macht es doch aus in der Kunst. Nun warte mal auf das nächste Bild…

  2. …kunst fängt da an, wo sprache aufhört…kunst hat ihre eigene sprache…es findet eine kommunikation zwischen dem(kunst)-objekt und dem betrachter statt…dieser/e kann ggf. dabei etwas über sich oder dei welt lernen/ erkennen, was durch sprache nicht zu erzählen ist…und dies mit anderen diskutieren…das unaussprechliche mit hilfe der kunst sichtbar zu machen…die welt ein bißchen bereichern…was gibt es schöneres…
    lg hendrik

  3. was ich nicht in Worte fassen kann, bringe ich zu Papier / Leinwand. Die Kunst ist doch mehr, als nur etwas bildlich darzustellen. Man übermittelt Gefühle, Gedanken, Meinungen, etc. Das ist die Sprache ohne Worte!

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