Unter meinen Bildern ist ein Brunnenvergifter

(c) Bianca Scheich, Portrait aus der Serie „Zeitspiegel 2006“
(c) Bianca Scheich, „Brunnenvergifter“, 2006
(c) Bianca Scheich, „Deutsch – Mann“, 2006
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Fish and Chips

(c) Bianca Scheich,“Fish & Chips“, Aquarell-Tusche, 70 x 100 cm , 2018

In der Zwischenzeit

(c) Bianca Scheich, „Sekundenblick“, Acryl auf Papier, 2007

Ich bin immer noch am räumen in meinem neuen Atelier in der Forsthausstraße .  Pendel zwischen den Ateliers hin und her. In der Zwischenzeit poste ich hier einfach einmal ein paar Unbekannte Bilder von mir.   

 

Zwischen dem alten Moped und dem Spinnenstaubsauger…

…saß ich nun heute morgen…

Kennt ihr das auch? Ihr wollt umziehen, es euch einrichten und habt das Gefühl ihr steht vor einem riesigen Berg an Arbeit der nicht enden will.

Ich zum Beispiel, stand heute morgen vor einem riesigen Berg an Bildern, Rahmen und Luftpolsterfolien aus den letzten 10 Jahren. Wohin nur damit? Vielleicht hab ich ja noch eine Tiefgarage? Oder einen langen Flur der niemals endet? Oder ich gewinne im Lotto und kaufe mir das Haus von nebenan? Das ist doch die Idee! Dann mach ich eine Galerie auf, mal das Haus blau an und hab noch mehr Arbeit…

Der Tag heute morgen fing nicht ganz so glücklich an, denn zum einen schmerzt mein Knie (keine Ahnung was das schon wieder soll, werde alt), zum anderen stehen noch ein altes Moped von Andreas, eine schwere Kabelkiste und ungefähr 30 Keilrahmen abgezogen an der Wand gelehnt und warten auf Konfu Panda. Dann ist es auch nicht gerade so schön warm hier bei mir. Also ich hoffe die Heizung springt morgen an. Sonst bekomme ich Frostbeulen und die Kränk.

Einer Baustelle folgt doch immer gleich eine Neue. Nur so am Rande der Wäschetrockner hat auch sein Geist aufgegeben. Hurra.

In meinem  Schrank fand ich heute morgen eine alte Mappe aus 2007. Oh ho was für eine Erscheinung! Ich habe mich natürlich in den alten Bildern total verloren. Diese Werke hat ja noch nie jemand gesehen. Vor lauter Bilder blättern und stöbern vergass ich glatt die Zeit um mich herum. Draußen war mein Papa an der Sommer Sitzecke dran und verpackte alles winterfest. Zwischendurch legte er immer mal das Werkzeug nieder und schaute nach dem Monteur der sich mit unserem Trockner plagte.

Da saß ich nun in meinen Bildern, zwischen dem Spinnenstaubsauger und dem alten Moped, den abgezogenen Keilrahmen, eingepackt von einem Berg von Luftpolsterfolie, in eine Zeit zurück versetzt nach 2007.

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(c) Bianca Scheich, „Unter Zeitdruck“, Acryl auf Papier, 2007